____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Denaturierung (Biochemie)
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Denaturierung bezeichnet eine strukturelle VerĂ€nderung von Biopolymeren wie Proteinen oder DesoxyribonukleinsĂ€ure (DNS), die in den meisten FĂ€llen mit einem Verlust der biologischen Funktion dieser MolekĂŒle verbunden ist, obgleich deren PrimĂ€rstruktur unverĂ€ndert bleibt. Eine Denaturierung kann auf physikalische oder auf chemische EinflĂŒsse zurĂŒckzufĂŒhren sein.
Contents
âą Prinzip
âą Proteine
âą DNA und RNA
âą Renaturierung
âą Anwendungen
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Prinzip
ĂuĂere EinflĂŒsse können nach dem Prinzip des kleinsten Zwangs StrukturverĂ€nderungen in Biopolymeren wie Proteinen oder NukleinsĂ€uren hervorrufen. Die Kettenstruktur der MolekĂŒlkette und damit die Abfolge der Bausteine (PrimĂ€rstruktur) bleibt bei einer Denaturierung erhalten. Doch werden durch Energiezufuhr einzelne Bausteine wie Nukleotide und AminosĂ€uren oder auch die ganze MolekĂŒlkette so sehr ins Schwingen gebracht bzw. durch Zugabe denaturierender MolekĂŒle so verĂ€ndert, dass andere bindend wirkende KrĂ€fte (ionische, polare und Van-der-Waals-Wechselwirkungen, WasserstoffbrĂŒckenbindungen, hydrophobe Effekte) zwischen verschiedenen Bereichen der MolekĂŒlkette aufgehoben und solche Bindungen gelöst werden.
Der Vorgang der Denaturierung kann irreversibel (unumkehrbar) oder reversibel (umkehrbar) sein, abhĂ€ngig davon, ob die native Form auch den energetisch gĂŒnstigsten Zustand darstellt. Der Umkehrvorgang einer Denaturierung heiĂt auch Renaturierung.cite-ref-jakubke-1-0[1] Solche reversiblen VerĂ€nderungen der MolekĂŒlstruktur liegen beispielsweise bei der Hitzedenaturierung von DNA vor, wenn diese durch Erhitzen in EinzelstrĂ€nge aufgebrochen wird â etwa fĂŒr eine Polymerase-Kettenreaktion (PCR) â und anschlieĂend wieder abkĂŒhlt. Dagegen kann nach einer irreversiblen VerĂ€nderung der MolekĂŒlstruktur der ursprĂŒngliche rĂ€umliche Aufbau des MolekĂŒls nicht wiederhergestellt werden. Solche VerĂ€nderungen erfĂ€hrt zum Beispiel ein FrĂŒhstĂŒcksei beim Kochen,cite-ref-mine-2-0[2] das weder durch AbkĂŒhlen in den Vorzustand ĂŒberfĂŒhrbar ist, wenn es erst einmal ein âhartes Eiâ geworden ist, noch durch weiteres Kochen. KonformationsĂ€nderungen in Biopolymeren können im Labor mit FTIR, dualer Polarisationsinterferometrie, Circulardichroismus, QCM-D, Kryoelektronenmikroskopie, STED-Mikroskopie, SMLM-Mikroskopie, NMR-Spektroskopie und multiparametrischer OberflĂ€chenplasmonenresonanzspektroskopie gemessen werden.
Proteine
Allen DenaturierungsvorgĂ€ngen von Proteinen ist gemeinsam, dass kovalente Bindungen nicht gespalten werden (auĂer den Disulfid-BrĂŒcken in Proteinen) und somit die PrimĂ€rstruktur erhalten bleibt.cite-ref-3[3] DisulfidbrĂŒcken in Proteinen werden im Labor meistens durch Reduktion mit Sulfhydrylen gespalten.cite-ref-horton-4-0[4] Bei Proteinen wird bei einer Denaturierung oftmals eine Absenkung der Löslichkeit beobachtet,cite-ref-christen-5-0[5] teilweise begleitet von der Bildung von Proteinaggregaten, die sich bei höheren Konzentrationen visuell als Verklumpung erkennen lĂ€sst. Ebenfalls steigt bei einer Denaturierung die Empfindlichkeit gegenĂŒber einem Abbau durch Proteasen.cite-ref-christen-5-1[5] Die Denaturierung von Proteinen fĂŒhrt in der Regel dazu, dass das MolekĂŒl inaktiviert wird, was heiĂt, dass es seine biologische Funktion kaum noch oder gar nicht mehr erfĂŒllen kann. Daher wird die Denaturierung auch bei der Konservierung und der Desinfektion eingesetzt.
Bei der Denaturierung eines Proteins verĂ€ndert sich die Proteinfaltung (die SekundĂ€r- und die TertiĂ€rstruktur und damit eventuell auch die QuartĂ€rstruktur), ohne dass sich die Reihenfolge der AminosĂ€uren Ă€ndert, dessen PrimĂ€rstruktur. Das Protein verliert jedoch dabei seine ursprĂŒngliche Faltungsform, die auch als native Konfiguration oder Konformation der Polypeptidkette bezeichnet wird. Mit dem Verlust der Faltung geht auch die Funktion des Proteins verloren, mit Ausnahme bei den intrinsisch unstrukturierten Proteinen.cite-ref-6[6] Da viele Proteine renaturierbar sind und ihre Funktion wiederhergestellt werden kann,cite-ref-christen-5-2[5] wurde postuliert, dass die Proteinfaltung bei der Proteinbiosynthese deshalb erfolgt, weil die native Form meist den energetisch gĂŒnstigsten Zustand darstellt (Anfinsen-Dogma).cite-ref-7[7]
DNA und RNA
Bei NukleinsĂ€uren (DNA und RNA) bilden sich WasserstoffbrĂŒcken zwischen den einzelnen Nukleotiden aus, was als Basenpaarung bezeichnet wird. Daraus ergeben sich Paarungsmöglichkeiten innerhalb einer Kette (wie z. B. bei tRNA) oder zwischen zwei Ketten (wie z. B. bei einer DNA-Doppelhelix). DoppelstrĂ€ngige DNA und RNA wird bei der Basenpaarung durch WasserstoffbrĂŒckenbindungen zusammengehalten, die bei einer Denaturierung reversibel gelöst werden. Durch eine Denaturierung wird die Kette durch Zufuhr von Energie durch eine Aufhebung der WasserstoffbrĂŒcken entfaltet. Dabei wird auch die Basenpaarung zwischen zwei gepaarten Ketten getrennt.cite-ref-pmid20026582-8-0[8]cite-ref-pmid8276281-9-0[9]
Denaturierung durch physikalische EinflĂŒsse
Die hĂ€ufigsten Denaturierungen unter physikalischem Einfluss sind die Hitzedenaturierung und die Strahlungsdenaturierung. Physikalisch kann Denaturierung daneben auch durch hohen Druck, starkes RĂŒhren, SchĂŒtteln, durch Ultraschalleinwirkung und durch GrenzflĂ€chenabsorption hervorgerufen werden.cite-ref-jakubke2-10-0[10]
Hitzedenaturierung
Die WĂ€rme- oder Hitzedenaturierung ist eine Art der Denaturierung, bei der eine VerĂ€nderung der MolekĂŒlstruktur durch eine Erhöhung der Temperatur herbeigefĂŒhrt wird. Dabei werden durch die Hitzeeinwirkung meist keine kovalenten chemischen Bindungen gebrochen oder gebildet, die PrimĂ€rstruktur bleibt also unverĂ€ndert. Stattdessen werden WasserstoffbrĂŒcken gebrochen oder neu gebildet, das sind in der Regel Bindungen zwischen Kettenabschnitten, wodurch hĂ€ufig eine VerĂ€nderung der TertiĂ€rstruktur bei Enzymen und anderen Proteinen eintritt. Dies hat meist einen Verlust der biologischen AktivitĂ€t sowie eine Abnahme der Löslichkeit zur Folge. Letzteres macht sich dann als âAusflockenâ oder âGerinnungâ bemerkbar. Da bei der Proteinfaltung auch hydrophobe Effekte eine Rolle spielen, wird die Denaturierung auch von der Abnahme des hydrophoben Effektes mit zunehmender Temperatur erzeugt. Eine Hitzedenaturierung kann (wie andere Denaturierungen) reversibel sein, wenn die strukturellen VerĂ€nderungen noch nicht zu tiefgreifend sind, hĂ€ufig ist sie aber irreversibel (unumkehrbar). Eine Umkehrung ist jedoch unter Laborbedingungen mit Hilfe von Zentrifugen und der Zugabe von Harnstoff teilweise möglich. Durch die auftretenden ScherkrĂ€fte können HĂŒhnereier beispielsweise teilweise âentkochtâ werden.cite-ref-11[11] Die Temperatur, bei der die Denaturierung der Proteine beginnt, ist je nach Aufbau und Organismus recht unterschiedlich. Die Enzyme hyper-thermophiler Archaeen mĂŒssen Temperaturen weit ĂŒber 80 °C aushalten. Die Denaturierung durch Erhitzen wird in leicht saurer Lösung verstĂ€rkt.cite-ref-karlson-12-0[12] Die thermische Denaturierung von Proteinen erfolgt meist in einem relativ engen Temperaturbereich, weshalb eine kooperative Entfaltung bei der Denaturierung vermutet wurde, d. h. eine Entfaltung begĂŒnstigt weitere.cite-ref-horton-4-1[4]
Durch Autoklavieren werden Krankheitserreger auf GegenstĂ€nden mittels Denaturieren lebenswichtiger Biopolymere inaktiviert. Beim Autoklavieren muss eine Temperatur deutlich ĂŒber 100 °C bei erhöhtem Druck ĂŒber eine vorgegebene Zeit eingehalten werden, um sicher zu sterilisieren. Autoklavierung wird in der Herstellung und Reinigung von Medizinprodukten eingesetzt, eignet sich jedoch nicht fĂŒr hitze- oder feuchtigkeitssensible Materialien, daher werden derartige Produkte oft mit ionisierender Strahlung behandelt, hĂ€ufig aus Cobalt-60.
NukleinsĂ€uren denaturieren innerhalb eines recht engen Temperaturintervalls, auch âSchmelzpunktâ genannt, der meist oberhalb von 80 °C liegt. Die Denaturierung ist reversibel. Durch ein AbkĂŒhlen der NukleinsĂ€uren lagern sich die EinzelstrĂ€nge wieder zusammen. Diesen Vorgang macht man sich in der Molekularbiologie bei der DurchfĂŒhrung von PCR zunutze, um bestimmte Gene aus einem Organismus in vitro zu vervielfĂ€ltigen: extrahierte DNA wird bei hohen Temperaturen von etwa 95 °C in einem ReaktionsgefÀà geschmolzen (Denaturierung). AnschlieĂend wird die Temperatur wieder bis zu einer bestimmten Temperatur abgesenkt. Diese Annealing-Temperatur hĂ€ngt von den Primern ab und liegt normalerweise 2â3 °C unter ihrem jeweiligen Schmelzpunkt (meistens 50 bis 65 °C). Die in der Lösung enthaltenen Primer lagern sich an die DNA-EinzelstrĂ€nge an (Annealing oder auch Primerhybridisierung genannt). Nun werden mit Hilfe einer thermostabilen DNA-Polymerase (wie die Taq-Polymerase) die StrĂ€nge bei einer Temperatur von 68 bis 72 °C wieder vervollstĂ€ndigt (Elongation). Der Zyklus von Denaturierung, Annealing und Elongation beginnt von vorn. Es werden etwa 25 bis 50 Zyklen durchgefĂŒhrt. Man macht sich also die reversible Denaturierung der DNA bis zu 50-mal zunutze, um ein gesuchtes Gen eines Organismus zu vervielfĂ€ltigen. Bei einer Denaturierung nimmt die Extinktion von DNA bei einer WellenlĂ€nge von 260 nm um etwa 40 % zu.cite-ref-richter-13-0[13]
Denaturierung durch Druck
Da die Reaktionsvolumina bei der Proteinfaltung sehr klein sind, muss man in der Regel Druck von mehreren 1000 bar aufwenden, um Proteine zu entfalten. Trotzdem wird in der Praxis die Hochdruckbehandlung von Lebensmittelncite-ref-hd-14-0[14] immer bedeutsamer. Dazu werden die Lebensmittel, zumeist in Folien verpackt, in ein Druckmedium, wie z. B. Wasser, gegeben und der Druck wird auf dieses Medium ausgeĂŒbt. In diesem ânichtthermischen Verfahrenâ, einer Hochdruckpasteurisierung, werden unerwĂŒnschte Mikroorganismen und Enzyme inaktiviert und die Lebensmittel haltbar gemacht. QualitĂ€tsverluste, wie bei der Anwendung von Hitze, werden dabei vermieden.
Generell gilt, dass durch Druck die TertiÀr- und QuartÀrstruktur der Proteine beeinflusst wird, wÀhrend die SekundÀrstruktur kaum verÀndert werden kann.
Denaturierung durch Strahlung
Elektromagnetische Strahlung mit WellenlĂ€ngen gröĂer als sichtbares Licht (und damit Energien pro Photon kleiner als bei sichtbarem Licht) können fĂŒr sich genommen keine Denaturierung hervorrufen. Dies gilt fĂŒr Infrarot-Strahlung, Mikrowellen und Radiowellen. Allerdings kann durch die Strahlungsabsorption eine Temperaturerhöhung entstehen, die eine Hitzedenaturierung (siehe oben) nach sich zieht. Nach diesem Prinzip funktioniert ein Mikrowellenherd. Da Menschen â ebenso wie die meisten höheren Lebewesen â WĂ€rme sinnlich wahrnehmen können, ist es oft einfach, den möglichen SchĂ€den durch langwellige Strahlung zu entgehen.
Anders verhĂ€lt es sich bei ionisierender Strahlung. Ultraviolett-Strahlung (mit EinschrĂ€nkungen), Gamma- und Röntgenstrahlung können zusĂ€tzlich kovalente Bindungen z. B. von NukleinsĂ€uren aufbrechen und so zu DNA-SchĂ€den wie KettenbrĂŒchen (Depolymerisationen) fĂŒhren. Daneben können in der Folge der Bindungsspaltung auch neue kovalente Bindungen (zum Beispiel Dimerisierung in NukleinsĂ€uren) entstehen. Da ein einzelnes Lichtquant ab einer gewissen Schwellenenergie in der Lage ist, chemische Bindungen zu zerstören oder sogar Ionisation auszulösen, können bereits einzelne Photonen hoher Energie erhebliche SchĂ€den anrichten, durch Ionisationskaskaden sogar an mehreren MolekĂŒlen hintereinander. Da die benötigten Strahlendosen um GröĂenordnungen niedriger sind als bei thermischer Denaturierung und Menschen ohne Hilfsmittel diese Strahlung nicht wahrnehmen können, wird der Effekt erst bemerkt, wenn bereits irreparable SchĂ€den eingetreten sind (Sonnenbrand, Strahlungs-Erythem, im schlimmsten Fall Strahlenkrankheit). Ein Sievert Gammastrahlung entspricht einem Joule Energie pro Kilogramm bestrahlter Masse und ist bereits ausreichend fĂŒr akute Symptome der Strahlenkrankheit. Um ein Kilogramm Wasser um ein Kelvin zu erwĂ€rmen, wĂ€ren allerdings 4,18 Kilojoule notwendig (die spezifische WĂ€rmekapazitĂ€t von Wasser). Eine Ăquivalentdosis von vier Kilosievert ist fĂŒr alle bekannten höheren Tiere tödlich und wĂ€re selbst fĂŒr Deinococcus radiodurans, einen enorm radiotoleranten Mikroorganismus, nur in der Sporenform aushaltbar. Dies kann andererseits ausgenutzt werden, um Lebensmittel durch Bestrahlung keimfrei zu machen. WĂ€hrend Mikroorganismen zuverlĂ€ssig abgetötet werden, entsteht kein oder kaum gustatorische BeeintrĂ€chtigung und auch viele Vitamine und NĂ€hrstoffe bleiben erhalten, ohne dass der Zusatz chemischer Konservierungsstoffe nötig wĂ€re. Die Lebensmittel werden durch die Bestrahlung nicht selbst strahlend.
Denaturierung durch chemische EinflĂŒsse
Ursachen der Proteindenaturierung können zum Beispiel chemische Substanzen wie einige SÀuren, Basen, Salze (z. B. Guanidiniumsalze), Detergentien oder Harnstoff sein.cite-ref-jakubke3-15-0[15] Proteinstrukturen können auch durch Schwermetalle beeinflusst werden, da die Ionen Komplexstrukturen mit den AminosÀureresten bilden und so die biologisch aktive Struktur des Proteins verÀndern.
SĂ€ure- und Lauge-Denaturierung
Je nachdem, wie der pH-Wert der natĂŒrlichen Umgebung des Proteins ist, besitzen Proteine ein pH-Optimum. Dieses Optimum kann im sauren pH-Bereich liegen, wie beispielsweise bei lysosomalen Proteinen. In anderen FĂ€llen kann dieses jedoch auch im Basischen liegen. Im Bereich des pH-Optimums ist ein Protein am stabilsten und denaturiert daher nicht.
Die SĂ€uredenaturierung, beispielsweise mit 40 % (V/V) EssigsĂ€ure,cite-ref-16[16] fĂŒhrt zu Ladungsverschiebungen zwischen den MolekĂŒlen und letzten Endes zu einer Umfaltung des Proteins in den unter den jeweiligen Bedingungen energetisch gĂŒnstigsten Zustand. Die SĂ€ure gibt Protonen (H+) ab und verursacht damit die LadungsĂ€nderung in der Proteinstruktur, sodass die WasserstoffbrĂŒckenbindungen teilweise zerstört werden und die gleichen positiven Ladungen sich gegenseitig abstoĂen. ZusĂ€tzlich gibt die SĂ€ure Protonen (H+) an die Carboxylatgruppe (COOâ) der AminosĂ€uren Aspartat und Glutamat ab, sodass Carboxygruppen âCOOH entstehen und deren vorherigen negativen Ladungen verschwinden. Dies fĂŒhrt dazu, dass keine ionischen Wechselwirkungen zwischen der Carboxygruppe und den positiven Ladungen im Protein mehr möglich sind.
Entsprechendes können Laugen bewirken, auch sie Ă€ndern die Zusammensetzung der Ionen ĂŒber den pH-Wert, jedoch werden Aminogruppen von Lysin oder Arginin deprotoniert, wodurch weniger positive Ladungen im Protein vorkommen, die mit negativ geladenen Gruppen wechselwirken könnten. ZusĂ€tzlich werden CarbonsĂ€uregruppen zu Carboxylaten deprotoniert, wodurch WasserstoffbrĂŒckenbindungen zerstört werden können und mehr negative Ladungen im Protein auftreten, die sich gegenseitig abstoĂen.
Bei der SĂ€ure- oder Laugendenaturierung kann gleichzeitig eine Hydrolyse des Proteins auftreten.
Im Hinblick auf den pH-Wert ist auch der isoelektrische Punkt (pI) eines Proteins von Bedeutung. An diesem Punkt ist ein Protein in der Nettoladung ungeladen und fÀllt daher schnell aus der Lösung aus. Am pI ist das Protein somit sehr empfindlich.cite-ref-17[17]
Denaturierung durch Chaotrope
Auch Salze und andere Chaotrope haben einen Einfluss auf hydrophobe Effekte und können daher eine Denaturierung hervorrufen, wobei je nach Stoff, der Einfluss auch in Richtung Renaturierung gehen kann. Man spricht dann, bezĂŒglich der AusfĂ€llung, auch von âEinsalzenâ und âAussalzenâ. Der relative Einfluss der Salze bildenden Anionen und Kationen wird durch die âHofmeister-Reiheâ beschrieben.
DNA wird durch Formamid (70 % V/V),cite-ref-referencea-18-0[18] Dimethylformamid,cite-ref-ap-19-0[19] Guanidiniumsalze (6 M),cite-ref-eun-20-0[20] Natriumsalicylat,cite-ref-ap-19-1[19] Sulfoxid,cite-ref-ap-19-2[19] Dimethylsulfoxid (DMSO, 60 % V/V),cite-ref-wang-21-0[21] Natriumhydroxid (1 M),cite-ref-wang-21-1[21] verschiedene Alkohole,cite-ref-ap-19-3[19] Propylenglykol und Harnstoff (6 M)cite-ref-eun-20-1[20] denaturiert, meist in Kombination mit WÀrme. Bei doppelstrÀngiger DNA erfolgt eine Absenkung der Schmelztemperatur.
Denaturierung durch Detergentien
Manche Tenside fĂŒhren zur Denaturierung. Dies liegt daran, dass sie sich ĂŒberall an das Protein anlagern und es dadurch linearisieren. Ionische Detergentien denaturieren am stĂ€rksten, z. B. eine einprozentige Lösung von Natriumlaurylsulfat (SDS). Bei Raumtemperatur werden bereits die meisten Proteine denaturiert. Daneben werden auch Membranlipide aus den Zellmembranen gelöst, indem sich ab einer bestimmten Konzentration Mizellen aus dem Tensid und der Membran bilden. Die SDS-Denaturierung wird z. B. in der Probenvorbereitung zur SDS-PAGE verwendet.
Denaturierung durch Ethanol
Entsprechend der SĂ€uredenaturierung können Ethanol oder andere wasserlösliche, organische Lösungsmittel, die in Biopolymeren zur Aufrechterhaltung der Struktur erforderlichen WasserstoffbrĂŒcken und hydrophoben Wechselwirkungen stören, indem sie als polare organische Lösungsmittel interferieren. 50- bis 70-prozentiges Ethanol denaturiert die meisten Proteine. Da durch das Herauslösen der Membranlipide sowie durch die Denaturierung der Raumstruktur auch die Membranproteine ihre Funktion verlieren und die betreffenden Zellen seifenblasenartig platzen, kann so mit höherprozentigen Alkoholen (z. B. Ethanol, Isopropanol) desinfiziert werden: Bakterien- und Pilzzellen werden ĂŒber die Denaturierung ihrer Membranproteine und der Durchlöcherung ihrer Zellmembran irreversibel inaktiviert, entsprechend werden behĂŒllte Viren gleichzeitig zur Denaturierung der Proteine auch ihrer LipidhĂŒlle beraubt, in der die Andockproteine sitzen.
Denaturierung durch reines Wasser
Proteine liegen in ihrer natĂŒrlichen Umgebung in Gegenwart von anderen Proteinen, gelösten Salzen, Cofaktoren oder Metaboliten vor, die auf mehr oder weniger komplexe Weise die natĂŒrliche Proteinstruktur stabilisieren. Entfernt man Salze und andere kleinere MolekĂŒle durch Dialyse einer Proteinlösung gegen bidestilliertes Wasser â vorzugsweise in der KĂ€lte â, kann man oft selektive (und reversible) Denaturierung vor allem von groĂen Proteinen erreichen, die unter diesen Bedingungen ausgefĂ€llt werden (prĂ€zipitieren).
Denaturierung durch Modifikation und Vernetzung
Auch durch die Verwendung von MolekĂŒlmarkierungen, Fixierungslösungen und Gerbstoffen, kovalenten Vernetzern (z. B. Formaldehyd, Paraformaldehyd oder Glutaraldehyd) und Lösungen von Schwermetallionen, die stabile Komplexe ausbilden, wird gelegentlich das katalytische Zentrum oder eine Bindungsstelle eines Proteins so verĂ€ndert, dass manche Funktionen nicht mehr erfĂŒllt werden. Das Protein wird hierbei nicht (wie bei den thermischen, chaotropen oder pH-abhĂ€ngigen Denaturierungen) entfaltet, es kann dabei jedoch verĂ€ndert oder in einer nicht-nativen Konformation fixiert werden und Funktionen verlieren. Bleiben notwendige Funktionen des Proteins von der Fixierung unberĂŒhrt, so können durch eine Vernetzung auch andere Eigenschaften wie die biologische Halbwertszeit verĂ€ndert werden. Im Zuge einer Antigendemaskierung wird versucht, die Effekte der Fixierung rĂŒckgĂ€ngig zu machen.
Renaturierung
Nach der Denaturierung eines Proteins (z. B. eines Enzyms) wĂ€hrend der Aufreinigung aus einem Proteingemisch ist zur Messung der biologischen AktivitĂ€t eine RĂŒckkehr des Proteins in die native Form notwendig. Dies geht jedoch nur bei Proteinen, deren native Konformation zugleich den energetisch gĂŒnstigsten Zustand unter isotonischen Bedingungen darstellt, nicht aber bei metastabilen Proteinen. Eine Renaturierung nach chemischer Denaturierung kann durch langsame VerdĂŒnnung des Denaturierungsmittels erreicht werden, begleitet von einer Wiederherstellung der Cofaktoren und der isotonischen Umgebung. Teilweise werden weitere ZusĂ€tze verwendet.cite-ref-storhas-22-0[22] Eine Rekonstitution kann im Anschluss erfolgen. Bei einer thermischen Denaturierung von NukleinsĂ€uren hybridisieren diese wieder bei Absenken der Temperatur.cite-ref-knippers-23-0[23] Die Geschwindigkeit der Renaturierung der Basenpaarung von NukleinsĂ€uren steigt mit dem Anteil an korrekter Basenpaarung.cite-ref-karlson-12-1[12]
Abgrenzung zu anderen VerÀnderungen
Nicht als Denaturierung bezeichnet werden die durch Proteine vermittelten StrukturÀnderungen:
1. durch Enzyme synthetisierte, umgewandelte oder abgebaute MolekĂŒle, Aktivierungs- und Deaktivierungsreaktionen; beispielsweise wird Milchprotein durch Lab-Enzyme koaguliert.
Bei sehr hoher Temperatur kann es auch zur Spaltung kovalenter Bindungen und damit zu KettenbrĂŒchen (Depolymerisation) kommen. Solche Ănderungen der PrimĂ€rstruktur werden nicht zu den Denaturierungen gezĂ€hlt. Ebenso können SĂ€uren wie Laugen bei hohen Konzentrationen und Reaktionstemperaturen zur Spaltung kovalenter Bindungen fĂŒhren. Durch Hydrolyse Ă€ndert sich dann die PrimĂ€rstruktur. Solche VerĂ€nderungen der PrimĂ€rstruktur sind gewöhnliche chemische Reaktionen und werden nicht zu den Denaturierungen gerechnet.
Ein Grenzfall ist die Spaltung von DisulfidbrĂŒcken zwischen zwei ProteinstrĂ€ngen. Dabei wird zwar eine kovalente chemische Bindung gelöst, die AminosĂ€uresequenz in jedem einzelnen Strang bleibt jedoch erhalten, deshalb zĂ€hlt eine solche reduktive Spaltung von DisulfidbrĂŒcken, welche prinzipiell reversibel ist, zu den Denaturierungen.cite-ref-abc-chemie-24-0[24]
Anwendungen
Denaturierung in Lebewesen
Proteine werden in Zellen teilweise vor einem Membrantransport durch Chaperone entfaltet und falten sich anschlieĂend zurĂŒck. Die Basenpaarung von DNA wird durch verschiedene DNA-bindende Proteine abschnittsweise aufgehoben, zum Beispiel bei der Replikation oder der Transkription. Der Ort des Denaturierungsbeginns wird als Denaturierungsblase bezeichnetcite-ref-1st-25-0[25] und im Poland-Scheraga-Modell beschrieben.cite-ref-26[26] Jedoch wird die DNA-Sequenz, die Steifigkeit und die Torsion nicht miteinbezogen.cite-ref-doi10-1023-b-joss-0000022370-48118-8b-27-0[27] Die Lebensdauer einer Denaturierungsblase betrĂ€gt zwischen einer Mikrosekunde und einer Millisekunde.cite-ref-2nd-28-0[28]
Denaturierung in der Technik
Die Denaturierung wird unter anderem bei der Herstellung von proteinhaltigen Lebensmitteln verwendet, z. B. beim Garen sowie bei der Herstellung von Panir oder Tofu. Durch die Denaturierung beim Garen wird die Verdauung erleichtert,cite-ref-christen-5-3[5] daneben werden im Nahrungsmittel befindliche Mikroorganismen abgetötet und Viren inaktiviert. Verschiedene Methoden der Desinfektioncite-ref-christen-5-4[5] und teilweise auch der Lebensmittelkonservierung (beim Erhitzen oder Trocknen) verwenden die Denaturierung der Proteine von unerwĂŒnschten Mikroorganismen, wodurch diese abgetötet werden. Bei der Erzeugung einer Dauerwelle werden Haare denaturiert, um ihre Form zu verĂ€ndern.cite-ref-atkins-30-0[30]
In der Biochemie wird die Denaturierung zur Entfaltung von Proteinen eingesetzt, z. B. chemisch bei der SDS-PAGE oder einer Proteinsequenzierung. Bei einer Bindung von MolekĂŒlen an ein Protein kann die ThermostabilitĂ€t des Proteins erhöht werden. Die VerĂ€nderung der Denaturierungstemperatur eines Proteins bei einer Bindung eines anderen MolekĂŒls kann mit einem Thermal Shift Assay gemessen werden und somit die Bindung nachgewiesen werden. Weiterhin wird die Denaturierung zur Inaktivierung von Enzymen bei einer DNA-Extraktion oder einer RNA-Extraktion verwendet. Bei NukleinsĂ€uren wird die PCR, die DNA-Sequenzierung, der Southern und Northern Blot, die in-situ-Hybridisierung, die TGGE mit jeweils thermischer Denaturierung verwendet, wĂ€hrend die DGGE und die Harnstoff- oder Formamid-Polyacrylamid-Gelelektrophorese mit chemischer Denaturierung erfolgt.
Denaturierung durch lokale Hyperthermie wird bei der Behandlung von Insektenstichen durch einen WĂ€rmestift (Stichheiler) verwendet.
Literatur
âą Friedrich Lottspeich, Haralabos Zorbas: Bioanalytik. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 1998, ISBN 978-3-8274-0041-3.
âą Hubert Rehm, Thomas Letzel: Der Experimentator: Proteinbiochemie / Proteomics. 6. Auflage, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2009, ISBN 978-3-8274-2312-2.
Weblinks
âą Animation: Protein-Denaturierung
âą DFG Senatskommission SKLM: Sicherheitsbewertung des Hochdruckverfahrens (PDF; 188 kB)
Einzelnachweise
cite-note-jakubke-11. â Hans-Dieter Jakubke, Hans Jeschkeit: AminosĂ€uren, Peptide, Proteine, Verlag Chemie, Weinheim 1982, ISBN 3-527-25892-2, S. 402.
cite-note-33. â Charles Tanford: Protein denaturation. In: Advances in protein chemistry. Band 23, 1968, S. 121â282, PMID 4882248.
cite-note-horton-44. â H. Robert Horton et al.: Biochemie. Pearson Deutschland GmbH, 2008, ISBN 978-3-8273-7312-0, S. 144â146.
cite-note-christen-55. â Philipp Christen, Rolf Jaussi, Roger Benoit: Biochemie und Molekularbiologie. Springer-Verlag, 2015, ISBN 978-3-662-46430-4, S. 36, 37.
cite-note-66. â Jane H. Dyson, Peter E. Wright: Intrinsically unstructured proteins and their functions In: Nature Reviews Molecular Cell Biology. (2005), Band 6, Ausgabe 3, S. 197â208. doi:10.1038/nrm1589.
cite-note-77. â C. B. Anfinsen: Principles that govern the folding of protein chains. In: Science. Band 181, Nummer 4096, Juli 1973, S. 223â230, PMID 4124164.
cite-note-jakubke2-1010. â Hans-Dieter Jakubke, Hans Jeschkeit: AminosĂ€uren, Peptide, Proteine, Verlag Chemie, Weinheim, 403, 1982, ISBN 3-527-25892-2.
cite-note-1111. â Yuan et al.: Shear-Stress-Mediated Refolding of Proteins from Aggregates and Inclusion Bodies. In: ChemBioChem. Nr. 16, 2015, S. 393â396.
cite-note-karlson-1212. â Peter Karlson: Karlsons Biochemie und Pathobiochemie. Georg Thieme Verlag, 2005, ISBN 978-3-13-357815-8, S. 35.
cite-note-richter-1313. â Gerhard Richter: Praktische Biochemie. Georg Thieme Verlag, 2003, ISBN 978-3-13-132381-1, S. 144, 195.
cite-note-hd-1414. â E. Palou, A. Lopet-Malo, G. V. Barbosa-Canovas und B. G. Swanson: High Pressure Treatment in Food Preservation, Marcel Dekker, New York 1999.
cite-note-jakubke3-1515. â Hans-Dieter Jakubke, Hans Jeschkeit: AminosĂ€uren, Peptide, Proteine, Verlag Chemie, Weinheim 1982, ISBN 3-527-25892-2, S. 403â404.
cite-note-1616. â J. P. LĂłpez-Alonso, M. Bruix, J. Font, M. RibĂł, M. Vilanova, M. A. JimĂ©nez, J. Santoro, C. GonzĂĄlez, D. V. Laurents: NMR spectroscopy reveals that RNase A is chiefly denatured in 40% acetic acid: implications for oligomer formation by 3D domain swapping. In: Journal of the American Chemical Society. Band 132, Nummer 5, Februar 2010, S. 1621â1630, doi:10.1021/ja9081638, PMID 20085318.
cite-note-1717. â Popova, E.: Phasengleichgewichte beim AusfĂ€llen von Proteinen aus wĂ€ssrigen Lösungen. 2007, abgerufen am 20. November 2019.
cite-note-referencea-1818. â J. Marmur, P. O. Ts'O: Denaturation of deoxyribonucleic acid by formamide. In: Biochimica et Biophysica Acta. Band 51, Juli 1961, S. 32â36, PMID 13767022.
cite-note-ap-1919. â Academic Press: PROG NUCLEIC ACID RES&MOLECULAR BIO. Academic Press, 1963, ISBN 978-0-08-086289-7, S. 267.
cite-note-eun-2020. â Hyone-Myong Eun: Enzymology Primer for Recombinant DNA Technology. Elsevier, 1996, ISBN 978-0-08-053113-7, S. 67.
cite-note-storhas-2222. â Winfried Storhas: Bioverfahrensentwicklung. John Wiley & Sons, 2013, ISBN 978-3-527-67385-8, S. 621.
cite-note-knippers-2323. â Rolf Knippers: Molekulare Genetik. Georg Thieme Verlag, 2015, ISBN 978-3-13-168330-4.
cite-note-abc-chemie-2424. â Brockhaus ABC Chemie, VEB F. A. Brockhaus Verlag, Leipzig 1965, S. 274.
cite-note-2626. â Simon Lieu: The Poland-Scheraga Model. Massachusetts Institute of Technology (MIT), 14. Mai 2015, S. 1â5. Auf web.MIT.edu (PDF; 522,7 kB, englisch), abgerufen am 25. Februar 2022.
cite-note-ebermann-2929. â Robert Ebermann: Lehrbuch Lebensmittelchemie und ErnĂ€hrung. Springer-Verlag, 2011, ISBN 978-3-7091-0211-4, S. 57.
cite-note-atkins-3030. â Peter W. Atkins: Physikalische Chemie. John Wiley & Sons, 2006, ISBN 978-3-527-31546-8, S. 754.